Konzertierte Aktion der Berufsverbände

3. Februar 2020

Für unsere Mitglieder stehen nun im Mitgliederbereich die Unterlagen der Konzertierten Aktion der Berufsverbände, vom 31.01.2020, zum Download bereit.

Zum Mitgliederbereich

Beschlusstexte zu neuen Konkretisierungen: Tumoren der Lunge und des Thorax und Sarkoidose

30. Januar 2020

Am 19. Dezember letzten Jahres wurden die Konkretisierungen zur ASV für Tumoren der Lunge und des Thorax und Sarkoidose durch den G-BA beschlossen.

Die Beschlusstexte finden Sie auf den Internetseiten des G-BA:
Beschlusstext zur ASV Sarkoidose
Beschlusstext zur ASV für Tumoren der Lunge und des Thorax

Zusammenfassungen der Beschlüsse haben wir für Sie auf unserer Homepage bereitgestellt:
ASV Indikation: Tumoren der Lunge und des Thorax
ASV Indikation: Sarkoidose

Neu: Checkliste für neue ASV-Teams

22. Januar 2020

Ihre ASV-Anzeige war erfolgreich, wie geht es nun konkret weiter? Mit unserer Checkliste möchten wir Ihnen mit praktischen Tipps den Einstieg in die ASV erleichtern.
Zur Checkliste

Tätigkeitsbericht 2019 online

7. Januar 2020

Hier können Sie sich einen Überblick über die Aktivitäten des Bundesverbands in 2019 verschaffen: Zum Tätigkeitsbericht 2019
Wir möchten uns bei allen Mitgliedern bedanken, die die Arbeit des Verbandes gefördert und zur erfolgreichen Umsetzung der Projekte beigetragen haben!

Tumoren der Lunge und des Thorax und Sarkoidose: Konkretisierungen beschlossen!

20. Dezember 2019

Am 19. Dezember wurden die Konkretisierungen zur ASV für Tumoren der Lunge und des Thorax und Sarkoidose durch den G-BA beschlossen. Die Beschlüsse werden nun dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt. Mit einem Inkrafttreten ist Ende des 1. Quartals 2020 zu rechnen, ab diesem Zeitpunkt können Teams den zuständigen Landesbehörden ihre Teilnahme an der ASV anzeigen.

„Die Sarkoidose ist aufgrund ihrer Seltenheit eine mitunter schwer zu diagnostizierende Krankheit. Mit der neuen ASV-Regelung soll eine frühzeitige, gesicherte Diagnosestellung gefördert werden, aber insbesondere auch eine multiprofessionelle Überwachung und Therapie der Erkrankung. Ziel ist es, die mit der Erkrankung oftmals einhergehenden Organschädigungen zu vermeiden und gegebenenfalls sogar eine vollständige Ausheilung zu erreichen“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses ASV. „Mit der Regelung zur ASV für Tumoren der Lunge und des Thorax haben wir für betroffene Patientinnen und Patienten eine weitere Leistung aus der ambulanten Behandlung im Krankenhaus in die ambulante spezialfachärztliche Versorgung überführt.“

Zur Pressemitteilung des GBA

Herzliche Weihnachtsgrüße 2019

17. Dezember 2019

Das Team des BV ASV wünscht Ihnen allen frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 2020!

 

 

 

 

 

 

 

 

G-BA beschließt Anpassungen zur ASV – Erleichterung bei der ASV für gynäkologische Tumoren!

8. August 2019

Unter der Beschlussvorlage zur turnusmäßigen Änderung der Appendizes der ASV-Richtlinie (d.h. der Aktualisierung der Ziffernkränze) verstecken sich einige wesentliche Anpassungen verschiedener Konkretisierungen, über die wir Sie gerne informieren möchten. Entscheidend ist aus unserer Sicht die Lockerung bei der Teambesetzung bei gynäkologischen Tumoren, wo nun endlich eine Öffnung bezüglich des Gynäkologen mit Schwerpunkt gyn. Onkologie erfolgt ist. Die u.g. Änderungen sind noch nicht in Kraft getreten. Allerdings ist die Prüfung durch das Bundesgesundheitsministerium bereits ohne Beanstandung beendet, so dass mit einer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in den nächsten Tagen zu rechnen ist.

  • Patienteneinschlusskriterien in der Onkologie neu formuliert: in den onkologischen Konkretisierungen (GIT, GYN, URO) wird nun neben der gesicherten Diagnose folgende Voraussetzung gefordert: „Die Konkretisierung umfasst […], wenn diese auf Grund der Ausprägung der Tumorerkrankung eine multimodale Therapie (bislang: eine multimodalen Therapie oder Kombinationschemotherapie) benötigen. Das bedeutet, es ist entweder als Primärtherapie oder als adjuvante oder neoadjuvante Therapie eine systemische medikamentöse Therapie und/oder eine Strahlentherapie indiziert, die einer interdisziplinären oder komplexen Versorgung oder einer besonderen Expertise oder Ausstattung bedarf. Bei den Hauttumoren war diese Formulierung bereits enthalten.
  • Erhebliche Erleichterung für die Bildung von Teams für gynäkologische Tumoren! Neben dem Gynäkologen mit Schwerpunkt gynäkologische Onkologie können nun auch Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit der Zusatzweiterbildung Medikamentöse Tumortherapie einbezogen werden, die folgende operative Eingriffe nachweisen:
    1. 100 organerhaltende und radikale Krebsoperationen am Genitale, z. B. DebulkingOP, Wertheim-OP, Vulvektomie, Lymphadenektomie inguinal, pelvin, paraaortal, Exenteration (Nachweis kann entfallen, wenn das Team die Subspezialisierung Mammakarzinom hat)
    2. 100 organerhaltende und radikale Krebsoperationen an der Mamma, (Nachweis kann entfallen, wenn das Team die Subspezialisierung gyn. Tumoren ohne Mammakarzinom hat)
    3. 500 rekonstruktive Eingriffe am Genitale, den Bauchdecken und/oder der Brust im Zusammenhang mit onkologischen Behandlungen.
  • Umsetzung der Änderung der Onkologie-Vereinbarung: in der Onkologie-Vereinbarung gibt es inzwischen eine Ziffer für den zusätzlichen Beratungsaufwand in Zusammenhang mit einer oralen Therapie (Kostenpauschale 86520). Diese Ziffer wurde nun in den Appendix der urologischen Tumoren aufgenommen.
  • Klarstellung bei PET/CT: Im Appendix der urologischen Tumoren wurde klargestellt, dass als neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode 68GA- oder 18F-PSMA-PET;PET/CT abrechenbar ist (bislang nur 68GA).
  • Neue Leistung im Appendix bei urologischen Tumoren: Hier wurde nun auch die Beobachtung und Betreuung bei (Radio-) Chemotherapie für Strahlentherapeut (analog der Zusatzpauschalen für Beobachtung und Betreuung im EBM) ergänzt.
  • Nachbesserung bei ASV Rheuma: hier wurde nun klargestellt, dass mehrere Rheumatologen ins Team integriert werden können, d.h. dass Rheumatologen auch als Kernteammitglieder beteiligt sein können.
  • Diagnosenerweiterung bei Tuberkulose: Hier wurde die Diagnose Z22.7 Latente Tuberkulose bei gegebenenfalls erforderlicher Chemoprophylaxe/Chemoprävention ergänzt.
  • Telematik-Anwendungen auch in der ASV: Es wurde klargestellt, dass Beratungen / Behandlungen über Kommunikationsmedien sowie digitale Anwendungen der Telematikinfrastruktur ebenfalls in der ASV zulässig sind, sofern der ASV-Berechtigte die je nötigen Voraussetzungen erfüllt. Die abrechenbaren Ziffern sind in den Appendizes enthalten.

Zum Beschlusstext des G-BA

ASV für Hämophilie in Kraft getreten

4. Juli 2019

Am 4. Juli 2019 ist die Konkretisierung zur ASV für Hämophilie in Kraft getreten. Damit können Ärzte und Krankenhäuser nun eine ASV-Berechtigung für diese Indikation bei den Erweiterten Landesausschüssen beantragen. Die Konkretisierung kann hier abgerufen werden.

ASV für Tumoren der Haut in Kraft getreten

13. Mai 2019

Am 11. Mai 2019 ist die Konkretisierung zur ASV für Tumoren der Haut in Kraft getreten. Damit können Ärzte und Krankenhäuser nun eine ASV-Berechtigung für diese Indikation bei den Erweiterten Landesausschüssen beantragen. Die Konkretisierung kann hier abgerufen werden.

Beschluss zur ASV Hämophilie

22. März 2019

Am 22. März wurde die Konkretisierung zur ASV für Hämophilie durch den G-BA beschlossen. Der Beschluss wird nun dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt. Mit einem Inkrafttreten ist Ende des 2. Quartals 2019 zu rechnen, ab diesem Zeitpunkt können Teams den zuständigen Landesbehörden ihre Teilnahme an der ASV anzeigen.

„Wir freuen uns, dass mit der Hämophilie eine weitere Erkrankung in die ambulante spezialfachärztliche Versorgung aufgenommen wurde und hoffen, dass betroffene Patientinnen und Patienten bald von dem Zusammenschluss der im ASV-Team vorgesehenen Spezialisten profitieren können. Das sektorenübergreifende Versorgungskonzept der ASV hat sich inzwischen gut etabliert. Wir beobachten viele Neugründungen von interdisziplinären Teams insbesondere für die Erkrankungen bzw. Erkrankungsgruppen, bei denen die Regelungen über die ambulante Behandlung im Krankenhaus nach Ende der dreijährigen Übergangsfrist abgelöst wurden“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses ASV.

Zur Pressemitteilung des GBA

1 2 3 23