Beschluss zur ASV Hämophilie

Am 22. März wurde die Konkretisierung zur ASV für Hämophilie durch den G-BA beschlossen. Der Beschluss wird nun dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt. Mit einem Inkrafttreten ist Ende des 2. Quartals 2019 zu rechnen, ab diesem Zeitpunkt können Teams den zuständigen Landesbehörden ihre Teilnahme an der ASV anzeigen.

„Wir freuen uns, dass mit der Hämophilie eine weitere Erkrankung in die ambulante spezialfachärztliche Versorgung aufgenommen wurde und hoffen, dass betroffene Patientinnen und Patienten bald von dem Zusammenschluss der im ASV-Team vorgesehenen Spezialisten profitieren können. Das sektorenübergreifende Versorgungskonzept der ASV hat sich inzwischen gut etabliert. Wir beobachten viele Neugründungen von interdisziplinären Teams insbesondere für die Erkrankungen bzw. Erkrankungsgruppen, bei denen die Regelungen über die ambulante Behandlung im Krankenhaus nach Ende der dreijährigen Übergangsfrist abgelöst wurden“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses ASV.

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