Kopf- und Halstumoren und neuromuskuläre Erkrankungen: Konkretisierungen beschlossen!

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat für zwei weitere Krankheitsgruppen die Anforderungen an eine ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) konkretisiert. Zum einen können das spezielle Behandlungsangebot der ASV künftig auch Patientinnen und Patienten in Anspruch nehmen, die an Kopf- oder Halstumoren erkrankt sind. Zum anderen umfasst die ASV nun auch Angebote für Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen. Hier wurden 16 sehr komplexe oder seltene Erkrankungen inkludiert. Mit seinen gestrigen Beschlüssen legte der G-BA insbesondere fest, wie das interdisziplinäre ASV-Team zusammengesetzt sein muss, welche qualitätssichernden Maßnahmen gelten und welche genauen Leistungen in diesem besonderen, sektorenübergreifenden Behandlungsangebot erbracht werden können. ASV-Teams können mit Inkrafttreten der Beschlüsse den zuständigen erweiterten Landesausschüssen ihre Teilnahme an der ASV anzeigen. Dies wird nach Ablauf der Prüfungsfrist des Bundesministeriums für Gesundheit und Veröffentlichung im Bundesanzeiger der Fall sein, voraussichtlich im März oder April 2021.

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