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Hallo in die Runde,
bzgl. der folgenden Fallkonstellation bestehen bei uns unterschiedliche Auffassungen:
Der urologische Patient erhielt bereits im Jahr 2012 eine radikale Prostatektomie. Im Anschluss erfolgte eine Hormontherapie. Im Jahr 2022 wurde mit Kostenübernahme durch die Krankenkasse ein PET-CT durchgeführt. Aufgrund nachgewiesener Metastasen erfolgte anschließend eine Strahlentherapie.
Aktuell zeigt sich erneut ein PSA-Anstieg auf > 1,8 ng/ml. Nach unserer Einschätzung liegt damit ein PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie vor. Die Voraussetzung eines durch zwei Messungen bestätigten PSA-Wertes > 0,2 ng/ml wäre erfüllt und eine erneute Therapie ist indiziert. Somit können wir den Patient in die ASV einschleusen und ein PSMA-PET veranlassen, oder?
Vorab vielen Dank!