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Scherwellenelastographie (Seltene Lebererkrankungen)

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Themenstarter
(@andy-hermanns)
Beigetreten: Vor 3 Jahren

Guten Tag,

im Appendix wird die Transiente Elastographie als Abschnitt 2 Leistung (Pseudo-GOP 88513) aufgeführt. Die Leistung wäre entsprechend nach GOÄ abrechenbar. Als Leberelastographie kommt neben der transienten Elastographie auch die Scherwellen-Elastographie häufig zum Einsatz. Bei beiden Methoden werden spezielle Geräte verwendet, die Vibrationen bzw. Scherwellen erzeugen, die sich durch das Lebergewebe ausbreiten. 

Können wir die Scherwellen-Elastographie auch über die GOP 88513 abrechnen oder ist der Wortlaut im Appendix sehr eng auszulegen? In den entscheidungserheblichen Gründen zum Beschluss für die Seltenen Lebererkrankungen (2018) heißt es : "Das ambulant durchführbare, non-invasive Verfahren der Transienten Elastographie dient der Messung und Beurteilung des Fibrosegrades der Leber. Es ermöglicht die
Frequenzsenkung von invasiven Biopsien." Das Ziel der Aufnahme in den Abschnitt 2 ist demnach, die Zahl der invasiven Biopsien zu senken. Das wird mit der Scherwellen-Elastographie jedenfalls ebenfalls erreicht.

 

Viele Grüße

Andy Hermanns 


1 Antwort
Beiträge: 7
(@bv-asv-2)
Beigetreten: Vor 3 Jahren

Hallo Herr Hermanns,

hier ist die Formulierung des Appendix sehr eng zu sehen, sie bezieht sich explizit nur auf die Transiente Elastographie. Wenn es Evidenz für die Scherwellen-Elastographie gibt, z.B. per Erwähnung in der Leitlinie, dann kann man das als Vorschlag an den G-BA herantragen. 

Viele Grüße
Sonja Froschauer


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